Baobab – ein Superfood des Affenbrotbaums

Baobab gehört zu den neuen Superfoods, welches sich kontinuierlich einer steigenden Beliebtheit erfreut. Es erzielt in vielerlei Hinsicht positive Effekte auf die menschliche Gesundheit. Die vielseitige Frucht hat ihren Ursprung in Afrika. In Deutschland ist Baobab in Pulverform erhältlich. Der Baum, von welchem die Frucht stammt, kann bis zu 2.500 Jahre alt werden. Sein Durchmesser beläuft sich auf zwölf Meter. In Afrika nutzen Mediziner seine Blätter, Früchte und Blüten als Nahrungs- und Heilmittel. Deshalb bezeichnen die Bewohner dieses Kontinents den Baobabbaum als Lebens-, Zauber-, Affenbrot- und Apothekenbaum.

Der Apothekenbaum punktet mit seinen Vorzügen. Er speichert bei Bedarf Wasser und ruft es zu einem späteren Zeitpunkt ab. Deshalb ist er in Dürreperioden besonders gefragt. Schließlich fungiert er auf dem afrikanischen Kontinent als Affenbrotbaum. Optisch ähneln die Früchte der beliebten Kakaofrucht. Ihre Größe beläuft sich auf 40 Zentimeter. Sie sind oval und grün-braun. Im Inneren liegt der Samen. Nach dem Reifungsprozess wird das Innere trocken. Dadurch entstehen jedoch beste Aufbewahrungsmöglichkeiten.

Essenzielle Nährstoffe verantworten die steigende Beliebtheit dieser Frucht. Zu diesen gehören Vitamine, Mineralien und Proteine. Das Fruchtfleisch wiederum versorgt den Organismus mit Zink, Magnesium, Kalzium, Kalium, Eisen und Rohfasern. Nicht einmal Mango und Guave konnten bei einem Vergleich mit Baobab mithalten. Die beiden Letzteren enthalten deutlich weniger Nährstoffe.

Die Wirkung der Baobabpflanze

In Afrika setzen Mediziner Baobab bei Entzündungen, Asthma, Magen-Darm-Beschwerden, Fieber und Zahnschmerzen ein. Selbst ernsthafte Erkrankungen wie Pocken und Malaria können mithilfe der Baobabpflanze bekämpft werden. Berichten zufolge kräftigt der Boababsamen das Herz und die Leber.

Bananen sind für ihre stärkende Wirkung bekannt. Deshalb genießen Sportler oft nach ihrem Training diese Frucht. Der hohe Kaliumgehalt fordert die Stärkung der Muskulatur. Boabab erzielt denselben Effekt. Allerdings punktet die Zauberfrucht mit weiteren Vorzügen. Das Magnesium sowie der hohe Phosphoranteil fördern das Knochenwachstum. Dank des Kalziumgehalts stärken Baobabanhänger ihre Zähne, Muskeln und Knochen.

Arthritis und Arthrose können mithilfe der Blüten der Baobabpflanze bekämpft werden. Die Frucht wiederum stärkt die Abwehr der Körperzellen. Dadurch steigt die Immunität. Des Weiteren kräftigt die Pflanze die Nerven. Eisen und Vitamin C fördern den Sauerstofftransport in den Blutbahnen. Dieser Prozess wirkt einer Arterienverkalkung entgegen. Außerdem ergibt sich daraus eine gute Energieversorgung des Organismus.

Fünf Milligramm Zink pro 100 Gramm enthält der Kern einer Baobabfrucht. Zink ist ein wichtiges Spurenelement. Zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel enthalten diesen Nährstoff. Er stärkt brüchige Fingernägel, sorgt für eine schöne Haut und verleiht dem Haar mehr Glanz. Außerdem steigert Zink die Beziehung von Hämoglobin und Sauerstoff zueinander.

Ballaststoffe sind für ihre darmreinigende Wirkung bekannt. Baobab zeichnet sich durch einen hohen Ballaststoffgehalt aus. Dadurch entzieht die Frucht dem Körper Toxine. Außerdem senkt sie den Cholesterinspiegel, weil sie diesen zügig aus dem Darm ausleitet. Allerdings verlangsamt der Konsum von Boabab den Verdauungsprozess. Deshalb steigt der Blutzuckerspiegel dank des langsameren Verdauungsvorgangs nicht so schnell an. Betroffene, die unter Diabetes leiden, profitieren von einer regelmäßigen Baobabzufuhr. Ihr Blutzuckerspiegel steigt dadurch nicht mehr so schnell an. Ferner punktet die Pflanze mit ihrem langanhaltenden Sättigungsgefühl. Somit können auch Personen, die ihren überflüssigen Pfunden den Kampf ansagen wollen, Baobab in ihren Speiseplan integrieren. Dadurch versorgen sie ihren Körper mit wertvollen Nährstoffen und nehmen keine unnötigen Kohlenhydrate zu sich. Sie müssen sich aus diesem Grund keineswegs mit Diätdrinks herumplagen.

Wie wird Boabab eingenommen?

Boabab ist als Pulver erhältlich und eröffnet dadurch seinen Nutzern zahlreiche Konsummöglichkeiten. Smoothies und Getränke lassen sich mit diesem Superfood ideal verfeinern. Als Topping eines Porridges oder Müslis hat sich das Pulver in der Praxis ebenso bewährt. Des Weiteren harmoniert Baobab mit Kuchen und Puddings.

Wann zahlt sich die Einnahme von Baobab aus?

Die Pflanze kann im Kampf gegen bestimmte Viren, Bakterien und oxidativen Stress eingesetzt werden. Samen, Blätter und Fruchtfleisch liefern zahlreiche Wirkstoffe, die sich bei alternativen Heilmethoden als antibakteriell und antioxidativ erweisen haben. Insbesondere die Blätter des Apothekenbaums entfalten ihre Wirkung bei grippalen Infekten. Eine kanadische Studie hat diesen Erfolg bestätigt. Bioaktive Bestandteile der Baobabpflanze hemmen Entzündungsprozesse sowie die Verbreitung von Infektionskrankheiten.

In der Regel bekämpfen Mediziner Bakterien mithilfe von Antibiotika. Baobab hat sich in der Praxis als sinnvolle Alternative bewährt. Zudem ist die Frucht frei von Nebenwirkungen. Ethanol-Extrakte, welche die Frucht enthält, punkten mit einer antibakteriellen Wirkung. E. Coli Bakterien gehen aus einem Kampf mit der Baobabpflanze als Verlierer hervor. Auch gramnegative Bakterien können dank einer regelmäßigen Baobabeinnahme nicht lange überleben. Bakterien, die Infektionen verursachen, besiegt die Frucht ebenso.

Superoxid-Anionen stellen ein hohes Gift für die menschliche und tierische Gesundheit dar. Baobab besiegt diese mit seiner antioxidativen Wirkung. Es erzielt hohe Effekte bei der Wasser- und Fettlöslichkeit. Dadurch wirken die Blätter und das Fruchtfleisch reaktiven Sauerstoffspezies effektiv entgegen.

Baobabkerne zeichnen sich durch einen hohen Magnesiumanteil aus. 100 Gramm Baobabkerne enthalten zwischen 600 und 700 Milligramm des wertvollen Mineralstoffs. Dieser ist für die Funktion der Herzmuskulatur und der Nerven unabdingbar. Außerdem fördert er den Energiestoffwechsel und die Proteinsynthese im menschlichen Körper. Zahlreiche Männer und Frauen leiden an Muskelkrämpfen. Nicht nur Schwangere haben Wadenkrämpfe. Auch Personen, die viel sitzen, spüren lästige Schmerzen im Oberschenkel. Diese Symptome weisen des Öfteren auf einen Magnesiummangel hin. Deshalb eignet sich in diesem Fall die Einnahme von Baobab.

Baobab lindert Hautbeschwerden

Dank des hohen Vitamin-C-Gehalts ist die Frucht dazu in der Lage, Hautprobleme zu lindern. Auch die anderen wertvollen Bestandteile leisten einen hohen Beitrag zum Erhalt der Hautgesundheit. Vitamin C und Zink agieren als unschlagbares Duo im Kampf gegen Wunden. Sie fördern die natürliche Regenerationsfähigkeit der Epidermis. Das Vitamin C fungiert ebenso als nebenwirkungsfreies Anti-Aging-Mittel. Dadurch kann die Haut bis in das hohe Alter dank der Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe geschmeidig bleiben. Als wichtiger Vitamin-C-Lieferant bekämpft Baobab Akne, Neurodermitis, Psoriasis sowie weitere Erkrankungen. Personen, die unter diesen Hauterkrankungen und Entzündungen leiden, weisen in der Regel einen viel zu niedrigen Vitamin-C-Spiegel auf. Mehrere Studien haben bereits beweisen, dass Neurodermitispatienten eine höhere Menge an Vitamin C benötigen. Ihr Niveau lag bei 6 und 31 umol/l. Dabei liegt der ideale Wert bei mehr als 60 umol/L. Daraus resultiert, dass Vitamin C ebenso für den Aufbau der Hautzellstruktur wichtig ist wie das Vitamin E. Es bekämpft den Studien zufolge Entzündungen weitaus effektiver. Laut den Forschern können somit Betroffene ihrem Leiden Abhilfe schaffen, indem sie Baobab aufgrund seines hohen Vitamin-C-Gehalts regelmäßig konsumieren. Somit lindern Patienten nicht nur ihre Beschwerden, sondern beugen der Entstehung weiterer Entzündungen effektiv vor.

Geschwüre mit Baobab bekämpfen

Sorgen stellen keine gute Basis für einen gesunden Organismus dar. Sie lassen Geschwüre wuchern. In Afrika hingegen haben sich die Bewohner von den Wirkungen des Apothekenbaums in dieser Hinsicht überzeugt. Sie kennen die heilende Wirkung der Blätter des Zauberbaums. Deshalb nutzen sie diese als Umschläge, um entzündliche Geschwüre zu bekämpfen. In der Praxis hat sich deren Wirkung mehrfach bestätigt. Das Leiden der Betroffenen nahm ab, ehe es sich gänzlich zurückbildete. Dadurch waren die Patienten wieder in der Lage, ihrer täglichen Arbeit nachzugehen. In Abhängigkeit vom Schweregrad des Geschwürs, spürten manche Betroffene bereits nach zwei Anwendungen den heilenden Effekt des Zauberbaums.

Baobab bei Magen-Darm-Beschwerden und einer erkrankten Leber

Laut den Erfahrungsberichten der Bewohner Afrikas bessern sich Magen-Darm-Beschwerden nach der Einnahme von Baobab. Sogar Leberentzündungen bilden sich zurück. Wissenschaftliche Studien belegen diesen Zusammenhang. Die Wirkungen gehen auf die antioxidativen Befähigungen der Pflanze zurück.

Senegals Bewohner verlassen sich auf die Frucht des Apothekenbaums, wenn sie Durchfall plagt. Studien haben die Wirkung der Pflanze im Kampf gegen Diarrhoe getestet. Dabei stellte sich heraus, wie gut Baobab Durchfall auf eine harmonische Weise stoppt. Chemische Substanzen schnitten keineswegs besser ab.

Personen, die gerne zu Schmerzmitteln greifen, belasten auf lange Sicht ihre Leber. Schließlich fungiert diese als Entgiftungsorgan, welche das Blut reinigt. Forscher haben im Jahre 2016 einen Versuch durchgeführt. Bei diesem untersuchten sie den leberschützenden Effekt der Baobabfrucht. Sie konzentrierten sich dabei insbesondere auf Leberschäden, welche das Medikament Paracetamol verursacht hat. Experten nutzten den Methanol-Extrakt, der sich im Fruchtfleisch der Pflanze befindet. Dafür behandelten sie Ratten. Sie stellten fest, wie die Störung der geschädigten Leber sank. Die Schutzfunktion geht auf die Verbesserung der Lipid-Peroxidation zurück. Außerdem stärkt die Frucht das Antioxidantien-Abwehrsystem.

Dosierung und Einnahme des Baobabpulvers

Schwangere und Kinder decken bereits mit einer Verzehrmenge in Höhe von 20 Gramm 50 Prozent ihres Tagesbedarfs. Da es sich um ein Naturprodukt handelt, entstehen weder für die schwangeren Frauen noch für Kinder Nebenwirkungen. Nährstoffe, welche der Körper nicht benötigt, scheidet er idealerweise aus. Eine englische Studie hat diesen Sachverhalt bereits bestätigt. Bei dieser Untersuchung haben Probanden sowohl eine niedrige als auch eine höhere Pulvermenge konsumiert. Weder die eine noch die andere Gruppe erlitt Beschwerden. Im Hinblick auf die gewünschten Wirkungen, traten jedoch gesundheitliche Besserungen ein.

Darüber hinaus hat die Studie aus England getestet, wie sich die orale Baobabeinnahme auf die glykämische Antwort sowie auf die Stärkeaufnahme auswirkt. Die Probanden konsumierten ein Baobabgetränk, welches 250 Milliliter Wasser enthielt. Die Dosis des Pulvers hingegen variierte zwischen 18,5 und 37 Gramm. Außerdem verzehrten die Untersuchungsteilnehmer Weißbrot während der Studie. Es stellte sich heraus, dass Dosierungen, die sich auf diesen Wert belaufen, keine Gefahr für den menschlichen Organismus darstellen. Stattdessen gelten sie als sicher. Erfreulicherweise stellte sich sogar heraus, dass Baobab die Stärkeaufnahme und die glykämische Antwort gleichermaßen reduziert. Sowohl die hohe als auch die niedrige Dosis erzielten diesen Effekt. Da Forscher keine signifikanten Unterschiede zwischen den Dosierungsmengen feststellten, empfehlen sie eine Tagesdosis zwischen 10 und 20 Gramm.

Baobab als Ölvariante lindert äußere Hautbeschwerden

Baobab ist ebenso als Ölvariante erhältlich. In diesem Fall eignet es sich für die äußerliche Anwendung bei Hautbeschwerden. Betroffene massieren es in die jeweiligen Hautstellen ein. Dadurch zieht es über ihre Poren in die Haut ein und entfaltet dort seine Wirkung.

Um das Öl dieser Pflanze zu produzieren, zerkleinern die Hersteller die bereits getrockneten Baobabrüchte in einem Mörser. Dadruch trennen sie die Samen vom Fruchtfleisch. Anschließend waschen sie diese, ehe sie sie in der Sonne trocknen lassen. Danach erfolgt die Zerreibung mithilfe eines mechanischen Mahlwerks. Im nächsten Schritt findet eine Extraktion des Öls unter Zuhilfenahme eines Lösungsmittels statt. Allerdings lassen sich die Samen des Apothekenbaums ebenso mittels Kaltpressung zu Öl verarbeiten.

Baobaböl behandelt somit effektiv Hauterkrankungen wie Akne, Psoriasis, Neurodermitis, Geschwüre und Ekzeme von außen. Es hemmt die Entzündungen, für deren Entstehung in der Regel Bakterien verantwortlich sind. Dadurch erzielt das Öl eine Linderung im Hinblick auf die jeweilige Krankheit. Ferner fungiert das Baobaböl als natürliches Beautygeheimnis. Das Vitamin C fördert die Kollagenbildung. Außerdem regt es die Wundheilung und die Hautregeneration an. Es lindert sogar den Schmerz von Brandwunden. Ayurveda nutzt bereits seit mehreren Jahren Baobab als Heilmittel.

Wertvolle Polyphenole bereichern die Wirkung der Baobabfrucht

Dank der Polyphenole, welche Baobab enthält, genießt die Frucht den Ruf eines Superfoods. Dieser Nährstoff ist ebenso ein wichtiger Bestandteil des grünen Tees. Er wirkt antioxidativ. Des Weiteren punktet die Frucht des Apothekenbaums mit ihrem hohen Antioxidantienanteil. Dieser übertrifft sogar den Antioxidantiengehalt der Acai- und Gojibeeren. Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe. Sie verleihen zahlreichen Pflanzen ihr charakteristisches Aussehen sowie einen einzigartigen Geschmack. Sekundäre Pflanzenstoffe punkten mit ihrer entzündungshemmenden Wirkung. Deshalb kommen sie als Präventionsmaßnahme gegen Krebs in Betracht. Baobab versorgt den Körper mit zahlreichen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.

Baobab Nahrungsergänzungsmittel können einen hohen Beitrag zu einer gesunden Lebensweise leisten. Des Weiteren bauen Bauern in Afrika die Frucht nachhaltig an. Sie ernten diese ebenso wirtschaftlich. Das liegt an ihrer natürlichen Trocknung. Schließlich trocknet sie bereits am Baum. Bauern ernten diese somit in einem trockenen Zustand. Aus diesem Grund entfallen lange Lagerzeiten in Trocknungshallten.

Weitere Vorzüge des Affenbrotbaums

Wie bereits erwähnt, fungieren die genießbaren Bestandteile des Affenbrotbaums als wertvolle Nahrungsergänzungsmittel. Nicht nur ländliche Gemeinden sowie regionale Märkte verlassen sich auf die positive Wirkung der Pflanze, sondern auch Bewohner des europäischen und nordamerikanischen Kontinents. Die Bestandteile des Baums, die nicht genießbar sind, fungieren als Einkommensbildungsmöglichkeit der Bewohner Afrikas. Deshalb agieren die Fasern und das Holz des Baums als Bereitstellung für die Bildung der Einwohner von Kenia, Tansania, Sambia, Simbabwe, Malawi und Mali.

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